Fitness vs Bodybuilding


 
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Fitness und Bodybuilding ist doch eigentlich das gleiche oder? Frag das am besten keinen wirklichen Bühnenbodybuilder, es könnte passieren das er etwas ungehalten reagiert… Es besteht doch ein gewisser Unterschied zwischen jemandem der ab und zu ins Fitnessstudio läuft und trainiert und jemandem der sein gesamtes Leben auf das Bodybuilding und den Bühnensport abgestimmt hat.

 

Ein berühmter Bodybuilder, Kai Greene, verglich seinen Sport einmal mit dem eines Bildhauers, eine sehr treffende Beschreibung. Leute wie Kai Greene, Phil Heath, Jay Cuttler und auch Arnold Schwarzenegger tuen nichts anders als ihren eigenen Körper mit einem Kunstwerk gleichzusetzen, an dass sie selbst mit Gewichten und Eisen Hand anlegten um es perfekt zu formen. Mit dem Ziel es später auf der Bühne perfekt in Szene setzen zu können. In der Bodybuilding Szene stehen die Wettkämpfe im Vordergrund, der Größte, breiteste und vollendetste zu sein, ob dies nun unter Zuhilfenahme von chemischen Hilfsmittelchen erfolgt, sei außen vor gelassen.

Die perfekteste Skulptur die 2014 und auch momentan auf dem Gipfel steht heißt Phil Heath, Mr. Olympia 2014.

 

Fitness – ist das nicht Bodybuilding?

Des Frage lässt sich mit einem klaren nein beantworte. Der Begriff Fitness lässt sich am einfachsten als Oberbegriff für das Streben nach einem gesunden, trainierten und wohlgeformten Körper beschreiben. Hierunter fallen auch solche Aktivitäten wie regelmäßiges Joggen, Schwimmen oder Radfahren, Kampfkunsttraining, Walken , Yoga oder eben auch das was viele von euch in den sogenannten Fitnessstudios praktizieren. Fitness richtet sich primär an das Wohlbefinden des Körpers. Kein Übergewicht, keine Rückenschmerzen, einfach fit und vital sein.

 

Sind wir also alle nur Fitnessmenschen?

Nur die wenigsten von uns werden sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigen professioneller Bodybuilder werden zu wollen, hier gehört viel Zeit, Mühe und vor allem die eine dementsprechend gute Genetik und das Umfeld dazu. Natürlich kennen wir alle die Fotos von kleinen schmächtigen Profis, nur sind diese meistens entstanden bevor diese Herren endgültig ausgewachsen waren und sind somit nicht unbedingt als Referenz zu betrachten. Viele schreien jetzt auf, dass Genetik kein Erfolgskriterium ist und jeder auf natürlichen Wege zu einem muskelbepackten Fleischberg heranwachsen kann. Wir wiedersprechen hier ausdrücklich und behaupten es gehört schon ein gutes Grundset dazu um auch nur annähernd in richtung des Olymps zu kommen.

Ja, die meisten von uns sind Fitnessmenschen, die eigentlich nicht das genetische Grundmaterial mitbringen um ein wirkliches Muskelmonster zu werden, wir wollen eine ästhetische Menge an Muskeln aufbauen um uns selber im Spiegel besser zu gefallen, und im Freibad wohlzufühlen oder (sind wir doch ehrlich wir haben alle an diesem Punkt angefangen) um den Frauen zu gefallen.

 

Ästhetik – Das Fitnesswort

Wer sich vermehrt andere Artikel von bekannten Fitnessgurus, Influencern oder Models zu Gemüte führt dem wird dieses Wort sehr oft unterkommen, denn bei der ‚Muskeldisziplin‘ Fitness geht es genau darum, die beste persönliche ästhetische Körperform zu erreichen.

Und eben das ist es was die meisten von uns im Endeffekt erreichen wollen, einen Körper mit wohlgeformten Muskeln, optisch beeindruckend und für die persönlichen Bedürfnisse perfekt angepasst.

Schließlch sollen ja auch alle sehen wie sehr wir uns angestrengt haben und wie viel Mühe wir in unsern Körper investiert haben.

 

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